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Pressemitteilung vom 19. Januar 2005
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VKVD erhebt Plagiatsvorwurf
Berlin - Der Verband der Krankenversicherten Deutschlands, mit über 4000 Einzelmitgliedern eine der
größten Interessenvertretungen von Krankenversicherten, hat heute (19.) in Berlin Plagiatsvorwürfe
gegenüber dem neu gegründeten Deutschen Krankenversicherten-Verband (DKVV) in Duisburg erhoben. Der Verband habe
die Inhalte der VKVD-Internetseiten kopiert, lediglich den Namen ausgetauscht und in fast identischer Gestaltung als eigenes
Angebot ins Internet gestellt. VKVD-Präsident Heinz Windisch kündigte daher rechtliche Schritte gegen den DKVV
an.
Als Sponsor weist der neue Verein die Shannon International plc. aus, ein in Deutschland ansässiges Unternehmen
englischen Rechts, das nach eigenen Anga-ben unter anderem ein Wartezimmerfernsehen betreibt und eine Zeitschrift
herausgibt.
Die Shannon International plc. hatte - wie Windisch weiter mitteilte - im vergangenen Jahr mit den VKVD über eine
Zusammenarbeit verhandelt. Der VKVD habe diese Gespräche jedoch abgebrochen, nachdem die wirtschaftlichen Interessen von
Shannon International deutlich geworden seien. "Sie sind nach Auffassung unseres Vorstands nicht mit der seriösen
Arbeit unseres Patientenschutzverbands vereinbar gewesen," sagte Windisch. So lehne der VKVD eine aggressive
Mitgliederwerbung durch Callcenter ab. Kurz nach dem Scheitern der Gespräche sei die Gründung des neuen Vereins
bekannt geworden. Ob dies ein Zufall ist, wollte Windisch nicht kommentieren.
Rückfragen: Verband der Krankenversicherten Deutschlands e.V. (VKVD)
Bleibtreustr. 24, 10707 Berlin,
Tel.: 030 - 88 62 52 87, FAX 030 - 88 6253 26
buero@vkvd.de
www.vkvd.de
oder: Pressestelle Postina Public Relations PPR
Tel. 06257-507 99-0
Fax. 06257-507 99-4
E-Mail: office@postina-pr.de
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