 |
 |
 |
 |
Pressemitteilung vom 03. Juni 2004
|
Zurück |
Krankenkassen-Überschuss ist Ergebnis "übler Abzockerei"
Berlin - Eine rasche Entlastung der Krankenversicherten hat der Verband der Krankenversicherten Deutschlands (VKVD) von den gesetzlichen Krankenkassen gefordert. "Die Beitragssätze müssen runter, und zwar sofort," verlangte der VKVD-Präsident Heinz Windisch heute (3.) in Berlin angesichts der Finanzentwicklung der gesetzlichen Krankenversicherungen.
Die Überschüsse im ersten Quartal seien nicht Ergebnis von mehr Effizienz im Gesundheitswesen, sondern "das Ergebnis übler Abzockerei. Was die Kassen jetzt übrig haben, wurde den Versicherten in Form von Zuzahlungen, Praxisgebühren und Leistungsausgrenzungen abgepresst." Patienten, die im ersten Quartal viel mehr Geld privat für Gesundheit ausgeben mussten, hätten ein Recht darauf, an den Einsparungen in Form niedriger Beitragssätze teilzuhaben. Windisch vermisst, dass die Selbstverwaltung der meisten Krankenkassen bisher keine Vorbereitungen für Beitragssatzsenkungen eingeleitet haben.
Über den VKVD:
Der VKVD vertritt die Interessen gesetzlich wie privat Krankenversicherter in der Politik und gegenüber den Krankenkassen und Leistungserbringern im Gesundheitswesen. Der Verband hat derzeit über 5000 Einzelmitglieder.
Rückfragen: Verband der Krankenversicherten Deutschlands e.V. (VKVD)
Bleibtreustr. 24, 10707 Berlin,
Tel.: 030 - 88 62 52 87, FAX 030 - 88 6253 26
buero@vkvd.de
www.vkvd.de
oder: Pressestelle Postina Public Relations PPR
Tel. 06257-507 99-0
Fax. 06257-507 99-4
E-Mail: office@postina-pr.de
Diese Pressemitteilung steht sowohl im Adobe PDF-Format als auch in Form einer Word-Datei für Sie zum Herunterladen auf Ihren Rechner bereit:
|
|