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Pressemitteilung vom 15. August 2003
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Grüne doch für Grüne Medizin?
Verband der Krankenversicherten Deutschlands erhält unerwartet Rückenwind
Berlin - Kurz vor der Bearbeitung des über 400 Seiten umfassenden ersten Arbeitsentwurfs eines Gesetzes zur "Gesundheitsreform" durch die Beteiligten der Konsensverhandlungen erhält der Verband der Krankenversicherten Deutschlands (VKVD) unerwarteten Rückenwind: Die Grünen Landtagsabgeordneten in Baden-Württemberg schlagen Alarm. Sie fordern ihre Kolleginnen und Kollegen im Bundestag auf, vor allem noch einmal über die Herausnahme von Naturarzneimitteln aus der Kassenerstat-tung nachzudenken.
Schon der VKVD hatte darauf hingewiesen, dass die Nichterstattung von nichtrezeptpflichtigen Arzneimitteln eine für die Patienten unzumutbare Situation bedeute. Daran ändere auch die vorgesehene Ausnahmeregelungen für voraussichtlich zehn bis zwölf Krankheitsgebiete faktisch nichts. Auch weisen die Grünen Baden-Württembergs auf die Folgen für die betroffenen Hersteller naturheilkundlicher Arzneimittel hin, wenn zum Beispiel Homöoapthika nur noch für die Behandlung von Kindern auf Kassenrezept verordnet werden dürften.
Die Grünen Baden-Württembergs fordern deshalb ihre Parteifreunde dringend auf, sich für den Erhalt der Verordnungsfähigkeit von naturheilkundlichen Arzneimitteln einzusetzen und damit gleichermaßen das "grüne Profil" zu stärken. Der VKVD kann - so teilte er heute mit - dieser Forderung nur mit allem Nachdruck in seiner Eigenschaft als Vertreter für die betrof-fenen Patienten unterstützen.
Die Grünen weisen darauf hin, dass Informationen in dem Thema bzw. eine Beteilung an einer Unterschriftenaktion unter www.naturarzneihilft.de möglich ist. Der VKVD bat in seiner Pressemitteilung vom 11. August, Patienten ihren Unmut auch direkt dem Bundesministerium für Gesundheit und soziale Sicherung (Internet-Seite: www.die-gesundheitsreform.de) kundzutun.
Rückfragen: Verband der Krankenversicherten Deutschlands e.V. (VKVD)
Bleibtreustr. 24, 10707 Berlin,
Tel.: 030 - 88 62 52 87, FAX 030 - 88 62 53 26
buero@vkvd.de
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Fax. 06257-507 99 - 4
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