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Pressemitteilung vom 02. Mai 2003
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"VKVD trifft mit Ulla Schmidt zusammen"
Berlin, den 02. Mai 2003
Berlin - Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt hat die Bedenken des Verbands der
Krankenversicherten Deutschlands (VKVD) gegen das "Deutsche Zentrum für
Qualität in der Medizin" weitgehend ausgeräumt.
Wie VKVD-Präsident Heinz Windisch in einer heute (2. Mai) verbreiteten Presseerklärung mitteilt,
habe die Ministerin in einem von ihr angeregten Gedankenaustausch versichert, die Qualitätskriterien,
die in dem Zentrum erarbeitet werden sollen, an den Bedürfnissen der Versicherten und Patienten und
nicht an denen der Leistungserbringer im Gesundheitswesen auszurichten.
Den Versicherten und Patienten würden in diesem Gremium Mitwirkungs- und Informationsrechte eingeräumt,
wodurch - so Windisch - Bürger mitentscheiden, welche Qualität der Gesundheitsleistungen sie erwarten können.
Das Gespräch, an dem auch Experten des Ministeriums teilgenommen hatten,
ergab auch bei der Beurteilung der künftigen Entwicklung des Gesundheitswesens in vielen Punkten
Übereinstimmung. Der VKVD lege - so der VKVD-Vizepräsident Bernd Spreemann, der ebenfalls
teilgenommen hatte - jedoch größten Wert darauf, dass Einschnitte im Gesundheitswesen alle
Beteiligten gleichermaßen belasten müssten. Zum Beispiel dränge der Verband auf eine sparsamere
Verwendung der Krankenkassenbeiträge und ein besseres Kostenmanagement in der gesetzlichen
Krankenversicherung sowie deren stärkere Kontrolle.
Wie VKVD-Präsident Windisch mitteilte, wolle die Gesundheitsministerin künftig in Fragen,
die den Versicherten unmittelbar berühren, stärker auf die Beratungskompetenz des VKVD zurückgreifen.
Rückfragen: Verband der Krankenversicherten Deutschlands e.V. (VKVD)
Bleibtreustr. 24, 10707 Berlin,
Tel.: 030-88 62 52 87, FAX 030-88 6253 26
buero@vkvd.de
www.vkvd.de
oder: PPR Postina Public Relations
Tel. 06257-507 99-0
Fax. 06257-507 99-4
E-Mail: office@postina-pr.de
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