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Pressemitteilung vom 15. November 2002
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Verband der Krankenversicherten Deutschlands:
"Abgeordnete sollen Zustimmung verweigern"
Berlin, den 07. Nowember 2002
Berlin - Als "reine Flickschusterei, die die Patienten auszubaden haben", hat der Verband
der Krankenversicherten Deutschlands (VKVD) das Beitragssatz-Sicherungsgesetz kritisiert, das der Bundestag
heute in erster Lesung berät. Zwar seien möglichst niedrige Krankenkassen-Beiträge
auch Wunsch des VKVD.
Allerdings sei undifferenziertes, pauschales Sparen der falsche Weg, um Kosteneffizienz und
Patientennutzen in Einklang zu bringen, betonte VKVD-Präsident Heinz Windisch in Berlin.
Der Krankenversicherten-Verband forderte alle Bundestagsabgeordneten daher auf, diesem "Schnellschuss
der Gesundheitsbürokratie" die Zustimmung zu verweigern. Windisch: "Dieses Gesetz
löst keine Probleme, es schafft nur neue."
Der Verbandspräsident betonte, Krankenhäuser und Ärzte würden durch das Einfrieren
der Vergütungen geradezu zur Rationierung von Leistungen genötigt. Daher sei damit zu rechnen,
dass den Patienten in großem Umfang Therapien und Behandlungen vorenthalten werden. Windisch stellte klar,
dass er grundsätzlich für Einsparungen im Gesundheitswesens sei, auch bei Ärzten
und Krankenhäusern. Allerdings dürfe nicht alles über einen Leisten geschlagen werden.
Vielmehr müsse man genau prüfen,
wo gespart werden kann. Mitunter seien Mehrausgabe in einigen Bereichen insgesamt kostendämpfend.
Rückfragen: Verband der Krankenversicherten Deutschlands e.V. (VKVD)
Bleibtreustr. 24, 10707 Berlin,
Tel.: 030-88 62 52 87, FAX 030-88 6253 26
buero@vkvd.de
www.vkvd.de
oder: PPR Postina Public Relations
Tel. 06257-507 99-0
Fax. 06257-507 99-4
E-Mail: office@postina-pr.de
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