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Pressemitteilung vom 15. Oktober 2002
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"VKVD fordert Beirat für Patientenbeauftragten"
Berlin - Die Absicht der künftigen Bundesregierung, einen Beauftragten
für den Patientenschutz zu berufen, wird vom Verband der Krankenversicherten
Deutschlands (VKVD) begrüßt. Wie VKVD-Präsident Heinz Windisch heute (15.10.)
in Berlin betonte, würde damit erstmals ein Ansprechpartner für Patienten im System
der gesetzlichen Krankenversicherung verankert.
Windisch verlangte jedoch, dass bei der Besetzung der Position auf die absolute Neutralität
und Integrität des Kandidaten geachtet werden müsse. Der VKVD forderte zudem die Schaffung
eines Beirats, der den Patientenschutzbeauftragten beraten, aber auch seine Unparteiischkeit
stärken soll. Die Gefahr sei andernfalls groß, dass die Position zur Durchsetzung bestimmter
Partikularinteressen ausgenutzt werde. Windisch erinnerte daran, dass bisher die gesetzlichen
Krankenkassen versucht hätten, die Rolle des Patientenvertreters zu okkupieren, obgleich ihre
wirtschaftlichen Interessen nicht zwangsläufig mit Versicherteninteressen übereinstimmten.
Rückfragen: Verband der Krankenversicherten Deutschlands e.V. (VKVD)
Bleibtreustr. 24, 10707 Berlin,
Tel.: 030-88 62 52 87, FAX 030-88 6253 26
buero@vkvd.de
www.vkvd.de
oder: PPR Postina Public Relations
Tel. 06257-507 99-0
Fax. 06257-507 99-4
E-Mail: office@postina-pr.de
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