Tag der offenen Tür bei Laborärzten
Berlin, im Mai 2002
Droht bei langen Flügen eine Thrombose? Nicht nur Fernreisende, sondern auch Raucher, Schwangere und Menschen, die Hormonpräparate einnehmen müssen, sollten ihr Thrombose-Risiko kennen. Wer sich Klarheit über seine persönliche Gefährdung verschaffen will, der hat am 8. Juni Gelegenheit dazu.
Erstmals findet an diesem Tag in Deutschland ein "Tag des offenen Labors" statt. Bundesweit bieten die Laborärzte kostenlos einen entsprechenden Test an, der Hinweise auf das persönliche Thromboserisiko gibt.
Initiiert wurde der bundesweite "Tag des offenen Labors" vom Verband der Krankenversicherten Deutschlands (VKVD), der auf die Bedeutung einer angemessenen Labormedizin für die Vorbeugung, Erkennung und Kontrolle von Krankheiten hinweisen will. Denn die medizinische Versorgung der Krankenversicherten könnte nach Meinung des VKVD deutlich besser sein, würden die Chancen der Labormedizin in Deutschland stärker genutzt.
VKVD-Präsident Heinz Windisch verwies zur Begründung der Initiative auf einen Vergleich mit Frankreich. Während dort noch vor drei Jahren die Zahl der Laboruntersuchungen pro 100 000 Patienten nahezu identisch war, sind die deutschen Werte inzwischen um rund 40 Prozent gefallen. "Wer behauptet, dies habe keinen Einfluss auf die Qualität der Gesundheitsversorgung, der redet eine haltlose Situation schön," betonte Windisch, dessen Verband die Interessen der Krankenversicherten gegenüber Politik und Öffentlichkeit vertritt.
Beim Tag des offenen Labors arbeitet der VKVD mit dem Berufsverband der Laborärzte (BDL) sowie dem Verband der Diagnostica-Industrie (VDGH) zusammen.
Hinweis:
Die aktuelle Adressenliste der teilnehmenden Laboratorien kann im Internet abgerufen werden unter www.labortag.de oder hier auf den Seiten des VKVD.
Rückfragen:
Verband der Krankenversicherten Deutschlands e. V. (VKVD)
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