Vor Langstreckenflügen Thrombose-Risiko prüfen
Kostenloser Test am "Tag des offenen Labors"
Berlin - Wer im Sommer eine Flugreise zu fernen Zielen plant, der sollte sein Thrombose-Risiko kennen. Langes Sitzen in engen Flugzeugsesseln fördert bei vorbelasteten Menschen die Bildung mitunter tödlicher Blutgerinnsel. Wer sein Risiko kennt, der kann durch Gymnastik, Stützstrümpfe oder Medikamente der Thrombose-Entstehung vorbeugen.
Am 8. Juni bieten bundesweit alle ärztlichen Laboratorien, die sich am "Tag des offenen Labors" beteiligen, jedem Besucher kostenlos den so genannten APC-Resistenztest an. Dieser Test erlaubt eine erste Einschätzung des persönlichen Thromboserisikos. Dazu entnimmt der Laborarzt lediglich eine Blutprobe.
Neben einem ererbten Thromboserisiko gibt es auch eine Reihe von Menschen, deren Blutgerinnung durch ihre Lebensumstände oder die Einnahme von Medikamenten beeinträchtigt ist. Insbesondere Raucher, Schwangere oder Patienten, die Hormonpräparate einnehmen müssen, sind davon betroffen.
Mit dem "Tag des offenen Labors" ermöglichen die Laborärzte einen Einblick in die Arbeit dieser eher im Hintergrund wirkenden Facharztgruppe und erläutern die verschiedenen Testverfahren, die die Erkennung und Vorbeugung von Krankheiten sowie die Behandlungskontrolle erst ermöglichen.
Der "Tag des offenen Labors" am 8. Juni 2002 wurde vom Verband der Krankenversicherten Deutschlands (VKVD) initiiert, der damit auf die weitgehend unbekannten Chancen der Labormedizin aufmerksam machen will. Der "Tag des offenen Labors" wird vom Berufsverband Deutscher Laborärzte (BDL), DELAB - Fortbildung im medizinischen Labor e. V. sowie dem Verband der Diagnostica-Industrie (VDGH) unterstützt.
Hinweis:
Die aktuelle Adressenliste der teilnehmenden Laboratorien kann im Internet abgerufen werden unter www.labortag.de oder hier auf den Seiten des VKVD.
Der "Deutsche Labortag" am 5. Juni in Berlin sowie der bundesweite "Tag des offenen Labors" am 8. Juni 2002 wurde vom Verband der Krankenversicherten Deutschlands (VKVD) initiiert und wird vom Berufsverband Deutscher Laborärzte (BDL), Delab - Fortbildung im medizinischen Labor e. V. sowie dem Verband der Diagnostica-Industrie (VDGH) unterstützt.
Rückfragen:
Verband der Krankenversicherten Deutschlands e. V. (VKVD)
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