VKVD vor Bundestags-Gesundheitsausschuss:
Mündiger Patient braucht Informationen
Berlin, den 13. März 2002
Die Schaffung von mehr Transparenz für die Versicherten der gesetzlichen Krankenkassen hat der Verband der Krankenversicherten Deutschlands (VKVD) heute in Berlin angemahnt.
Die Versicherten müssten endlich erfahren können, was die Leistungen kosten, die sie bei Ärzten oder Krankenhäusern in Anspruch genommen haben, forderte VKVD-Präsident Heinz Windisch vor dem Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestags. Die gesetzlichen Voraussetzungen seien vorhanden, sie müssten nur umgesetzt werden.
Anlass der öffentlichen Anhörung war ein Antrag der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Darin fordert die Fraktion die Bundesregierung auf, "unverzüglich die Voraussetzungen für die Umsetzungen" der entsprechenden Transparenzbestimmungen des Sozialgesetzbuchs zu schaffen.
VKVD-Präsident Windisch betonte, sein Verband setze sich für eine stärkere Eigenverantwortung der Patienten ein. Ein mündiger Patient brauche dazu bessere Informationen. Denn - so Windisch wörtlich - "nur ein transparentes GKV-System bietet den Patienten die Möglichkeit, sich über Qualität, Leistungen und Kosten zu informieren, um eigenverantwortliche Entscheidungen treffen zu können."
Verband der Krankenversicherten Deutschlands e. V. (VKVD)
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